Unser Programm für die api GmbH
Wir treten nicht an, um alles schlechtzureden. Wir treten an, um es besser zu machen. In vielen Gesprächen mit euch haben wir vier Kernbereiche identifiziert, in denen wir sofortigen Handlungsbedarf sehen. Hier sind unsere konkreten Ziele für die nächsten vier Jahre.
01
Vertrauen durch Transparenz
Status Quo:
- Die Arbeit des aktuellen Betriebsrats gleicht einer Blackbox. Niemand weiß genau, woran das Gremium eigentlich gerade arbeitet oder ob Themen aus den Niederlassungen überhaupt behandelt werden.
- Die Belegschaft erfährt von neuen Betriebsvereinbarungen oder Änderungen erst, wenn alles längst beschlossen ist. Gerüchteküche statt Fakten.
- Flurfunk ist die einzige Informationsquelle. Wenn die Geschäftsführung neue Prozesse oder Umstrukturierungen ausrollt, wirkt der Betriebsrat oft selbst überrascht oder kommuniziert viel zu spät.
Unsere UPDATES:
- Echte Mitsprache:
Bevor wir weitreichende Entscheidungen (z.B. zu Homeoffice, Arbeitszeiten oder neuen IT-Systemen) unterschreiben, holen wir über kurze, digitale Blitz-Umfragen ein anonymes Meinungsbild der Belegschaft ein.
- Klartext-Protokolle:
Kein juristisches Fachchinesisch mehr. Wir veröffentlichen nach unseren Sitzungen sofort kurze, verständliche Zusammenfassungen: Über was wird gerade mit der Geschäftsführung verhandelt? Was ist unsere Position? Wo hakt es?
- Das BR-Dashboard:
Wir fordern eine zentrale, digitale Übersicht im Intranet. Ein transparentes "Ticket-System" für Betriebsrats-Themen. So kann jeder Mitarbeiter live einsehen, welche Projekte gerade bearbeitet werden, wie der Status ist und wann mit einer Lösung zu rechnen ist.
Wir sind für alle da! Egal ob Lager, Vertrieb, Einkauf für jeden Abteilung!
- Die offene Tür (auch digital):
Transparenz heißt auch Erreichbarkeit. Wir garantieren verbindliche Reaktionszeiten auf Eure Anfragen und richten regelmäßige, unkomplizierte Teams-Sprechstunden für alle 16 Standorte ein.
- Frühwarnsystem:
Wir machen Schluss mit der Geheimniskrämerei. Sobald die Geschäftsführung Pläne vorlegt, die Euren Arbeitsalltag betreffen, informieren wir Euch sofort über die geplanten Maßnahmen – noch bevor wir in die Verhandlung gehen.
- Das Recht auf den Hintergrund:
Wir sagen Euch nicht nur, was entschieden wurde, sondern auch warum. Wir legen offen, mit welchen Argumenten wir in Verhandlungen gegangen sind und welche Kompromisse wir warum eingehen mussten. Ehrlichkeit statt PR-Sprech.
02
Echte Unabhängigkeit
Rückgrat statt Abnicken:
- Ein Betriebsrat ist kein Co-Management der Geschäftsführung. Wenn geplante Maßnahmen zulasten der Belegschaft – sei es im Lager, im Service oder im Vertrieb – gehen, fordern wir echte Alternativen ein und stellen uns schützend vor die Mitarbeiter. Sachlich, aber absolut konsequent.
Gleiches Recht für alle:
- Ob Prämien, Aufstiegschancen oder Sonderregelungen – wir sorgen dafür, dass bei Verhandlungen keine Abteilungen oder Standorte bevorzugt werden. Wir beenden die Politik des "Nasenfaktors" und setzen auf klare, nachvollziehbare Regeln für die gesamte api-Belegschaft.
Sicherheit in dynamischen Zeiten:
- Der IT-Markt ist schnelllebig und fordert uns jeden Tag. Wir verhandeln auf Augenhöhe proaktive Vereinbarungen zur Beschäftigungssicherung und Weiterbildung. Wenn sich das Geschäft wandelt, stellen wir sicher, dass in die Mitarbeiter investiert wird und niemand auf der Strecke bleibt.
Kompetenz statt Kuschelkurs:
- Verhandlungen auf Augenhöhe bedeuten, dass man sich nicht mit Halbwahrheiten abspeisen lässt. Ob es um Leistungskontrollen im Lager, Vertriebsziele oder neue Arbeitswerkzeuge geht: Wir arbeiten uns tief in die Themen ein. Wenn wir rechtlich oder technisch an unsere Grenzen stoßen, holen wir externe Fachexperten an den Tisch. Wir lassen uns nicht über den Tisch ziehen.
Echte Kontrolle statt Blindflug:
- Ein Betriebsrat ist nicht dazu da, die Ideen der Geschäftsführung einfach nur abzunicken. Wir hinterfragen kritisch! Bevor wir neuen Prozessen, Zielvorgaben (KPIs) oder Umstrukturierungen zustimmen, prüfen wir knallhart: Was bedeutet das konkret für unsere Arbeitslast? Wenn eine Maßnahme für die Belegschaft keinen Sinn macht, sagen wir klar Nein.
03
Ein Betriebsrat für alle Standorte – Schluss mit der Baesweiler-Blase!
Der Status Quo: Die Zentrale in Baesweiler steht immer im Mittelpunkt. Kollegen in Hamburg, Braunschweig und den anderen Niederlassungen (oder im Außendienst) fühlen sich oft als Mitarbeiter zweiter Klasse und werden bei Entscheidungen vergessen.
Unser Updates:
- Echte Vernetzung: Wir sind die Liste für das gesamte api-Netzwerk. Betriebsratsarbeit muss dezentral werden. Wir garantieren, dass jede Filiale einen festen, direkten Ansprechpartner aus unserem Gremium bekommt, der Eure Themen nach Aachen auf den Tisch bringt.
- Gleiche Rechte überall: Ob es um moderne Büroausstattung, Homeoffice-Regelungen oder Mitarbeiter-Events geht – es darf keine Zwei-Klassen-Gesellschaft zwischen Hauptquartier und Außenstandorten mehr geben. Gleiche Arbeit, gleiche Wertschätzung.
04
Gesundheit & Entlastung
Der Status Quo: Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen immer mehr. Ständige Erreichbarkeit, hoher Leistungsdruck und das Auffangen von Personalengpässen führen zu Dauerstress und Burnout-Gefahr.
Unsere Update:
- Echtes Recht auf Feierabend:
Wir fordern klare, verbindliche Betriebsvereinbarungen zur Erreichbarkeit. Wer Feierabend hat, hat Feierabend. Wer im Urlaub oder krank ist, wird nicht kontaktiert. Keine heimliche Erwartungshaltung mehr, abends noch E-Mails zu checken.
- Belastungsstopp:
Wir drängen auf eine echte "Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung", wie sie das Gesetz vorschreibt. Wenn Abteilungen dauerhaft unterbesetzt sind, muss der Arbeitgeber gegensteuern, statt den Druck auf die verbleibenden Kollegen abzuwälzen.
05
Echte Wertschätzung – Du bist mehr als nur eine Personalnummer!
Der Status Quo: In einem schnellen Geschäft rückt der Mensch oft in den Hintergrund. Es zählen gefühlt nur noch KPIs, Pick-Raten im Lager oder Umsatzahlen im Vertrieb. Die Loyalität der Belegschaft wird als selbstverständlich hingenommen.
Unsere Update:
- Mensch vor Marge: Wir fordern eine Unternehmenskultur, in der Leistung und Betriebszugehörigkeit wieder echten Respekt erfahren.
- Schutz vor Leistungsverdichtung: Wenn Quoten und Vorgaben aus der Zentrale unrealistisch werden, treten wir auf die Bremse. Wir prüfen Zielvereinbarungen und Leistungsvorgaben kritisch auf ihre Machbarkeit, damit niemand für völlig überzogene Firmenziele ausbrennen muss.
- Dein Schutzschild: Sollten harte Schnitte oder Restrukturierungen im Unternehmen geplant werden, unterschreiben wir nichts blind. Wir kämpfen bei Interessenausgleichen und Sozialplänen kompromisslos für den Schutz der bestehenden Arbeitsplätze und faire Bedingungen für jeden Einzelnen.
06
Habt Ihr noch weitere Ideen?
Ein Wahlprogramm ist nie fertig. Fehlt Euch ein Punkt? Ärgert Euch etwas ganz Spezielles? Dann schreibt uns!